Die Installation von Apache2 unter Ubuntu legt unter
/etc/apache2 eine Struktur zur Konfiguration der Module an:
mods-available
Hier befinden sich Dateien mit der Endung
.load, die als Teil der
httpd.conf geladen werden können und im Wesentlichen die
LoadModule Anweisungen beinhalten
conf.d
Hier befinden sich die Konfigurationsdateien für die Module
mods-enabled
Hier werden symbolische Links auf die
.load und Konfigurationsdateien abgelegt. In httpd.conf ist dieses Verzeichnis als Include Verzeichnis definiert.
Um nun
mod_jk einzubinden, ist zunächst unter
mods-available eine Datei
jk.load anzulegen:
LoadModule jk_module /usr/lib/apache2/modules/mod_jk.so
Anschließend ist im Verzeichnis
conf.d eine Datei
jk.conf anzulegen:
<IfModule mod_jk.c>
JkWorkersFile /etc/apache2/workers.properties
JkLogFile /var/logs/apache2/mod_jk.log
JkLogLevel info
JkLogStampFormat "[%a %b %d %H:%M:%S %Y] "
JkOptions +ForwardKeySize +ForwardURICompat -ForwardDirectories
JkRequestLogFormat "%w %V %T"
JkMount /TomcatContext/* myworker
JkMount /manager/* myworker
</IfModule>
Für beide Dateien sind nun symbolische Links in
mods-enabled anzulegen:
ln -s jk.load /etc/apache2/mods-enabled/
ln -s jk.conf /etc/apache2/mods-enabled/
(Jeweils von dem entsprechenden Verzeichnis aus auszuführen)
Abschließend muss nun noch die
workers.properties Datei unter
/etc/apache2 erzeugt werden:
workers.list=myworker
workers.myworker.type=ajp13
workers.myworker.host=<IP ADDRESS>
workers.myworker.port=8009
workers.myworker.cachesize=10
workers.myworker.socket_keepalive=1
workers.myworker.recycle_timeout=300
Nun muss nur noch der Apache2 über
/etc/init.d/apache2 restart neu gestartet werden, und die Verbindung zum Tomcat sollte funktionieren...